Vogesen 2011 (01.10.2011- 08.10.2011)

 

Samstag, 01.10:

Um 08:15 Uhr war geplante Abfahrt. Allerdings konnte es erst gegen 08:40 Uhr losgehen. Nach knapp 2 Stunden Fahrt wurde bei Neustadt a.d. Weinstraße eine Pause eingelegt. Nach 20 Minuten ging es dann weiter. Da zwischen Colmar und Munster Staugefahr bestand, legten wir vor Colmar nochmal eine kleine Rast ein. Jedoch kamen wir dann doch ohne Stau durch und so kamen wir gegen 13:40 auf der Schildmatt an. Nachdem der Bus leer war, wurden erst einmal die Zimmer bezogen. Als jede Sippe damit fertig war, ging es in den Wald, um Feuerholz zu suchen. Danach war dann Sippen- bzw. Meutenprogramm angesagt, welches bis zum Abendessen ging. Es gab Kartoffel- und Erbsensuppe. Am Abend wurden im Tagesraum Kennenlernspiele gespielt, da wieder viele neue Gesichter dabei waren. Um 22:00 war dann Nachtruhe.

 

Sonntag, 02.10: 

Um 07:40 wurde geweckt und es gab seit vielen Jahren wieder Frühsport. Heute wurde zu dem Lied „Theo Theo“ getanzt. Nachdem alle wach waren, gab es dann Frühstück. Dann wurden erst wieder die Dienste erledigt, bevor es in Kluft oder Stammespulli zur Morgenwache ging. Diese wurde heute von der Jungensippe Awaxawie gehalten, welche über die Stammesgeschichte von Heinrich von Plauen erzählten. Danach wurde die Kaltverpflegung, kurz KV, in der Küche abgeholt, denn heute ging es über einen neuen Weg in die Col de la Schlucht. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen führte der Weg unterhalb des anderen und anstrengenderen Weg entlang. In der Schlucht angekommen, wurde erst einmal gegessen. Danach durften sie Sippen und die Meute entscheiden, was sie machen wollten. Viele legten sich einfach nur in die Sonne und ruhten sich aus. Der Rückweg war der Weg über den Höhenrücken und über den Le Tanet, der bei uns Fuji heißt. Nach der Ankunft gingen alle duschen und hatten dann Freizeit. Während in der Küche die Nudeln mit Käsesoße gekocht wurden, wurde draußen geschnitzt, im Wald gespielt... Nach dem Abendessen stand ein lustiger Spieleabend auf dem Programm.

 

Montag, 03.10:

Auch heute wurde wieder um 07:40 geweckt. Danach war auch wieder ein lustiger, erfrischender Frühsport angesagt. Nach dem Frühstück wurden auch wieder die Dienste erledigt. Heute hielten die Tanà die Morgenwache und brachten einigen den Tag der deutschen Einheit näher. Heute wurden auf dem Gelände ein paar Vertrauensspiele und Turniere in Gruppen ausgetragen. Vormittags bauten die Gruppen erst das Vertrauen zueinander auf. Nach dem Mittagessen spielten dann die Gruppen gegeneinander Völkerball, Wassertransport und viele andere lustige Spiele. Nach den „Wettkämpfen“ war wieder Freizeit bis zum Abendessen. zur Stärkung gab es dann Würstchen, Kartoffelpüree und Erbsen- Mohrrübengemüse. Das Abendprogramm war eine Liederhitparade der TOP30 Pfadisongs. Um 22:15 Uhr war dann Nachtruhe.

 

Dienstag, 04.10:

Wie die anderen Tage war auch heute wieder um 07:40 Uhr wecken und danach Frühsport. Dann gab es Frühstück. Die Morgenwache wurde heute von den Ibans gehalten. Sie handelte von der Globalen Erderwärmung. Danach wurde die KV eingepackt, da heute wieder gewandert wurde. Der Weg führte über den Holzfällerpfad, ein schmaler Waldweg, über den 1.See (Lac Vert), die Eisenplatte (ein großer Kompass mit Großstädten) zum 2. See (Lac du Forlet). An einem Parkplatz am Höhenweg zur Eisenplatte wurde sich dann gestärkt. Nach dem Essen sonnten sich wieder viele, bevor es weiter ging. Vom Höhenweg konnte man den Schwarzwald, der nur ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt ist, im Dunst sehen. Auf dem Weg zum 2. See standen Kühe im Weg und wurden gestreichelt. Von dort ging es dann mehr oder weniger nur noch bergab zur Schildmatt. Als alle angekommen waren ging es für unter alle unter die Dusche. Abends gab es dann Nudeln mit Tomatensoße. Nachdem alle gegessen hatten, wurden nochmal die Dienste gemacht. Danach wurde fleißig gebastelt. Um 22:20 Uhr hieß es dann: „Ab ins Bett, heute war ein anstrengender Tag.“

 

Mittwoch, 05.10:

Heute wurde um 07.45 Uhr geweckt. Danach ging es raus zum Frühsport. Nachdem alle sich sportlich betätigt haben, ging es rein zum Frühstück. Die Morgenwache heute ging über Freunde und wurde von einem Teil der Albert Schweitzer gehalten. Danach wurden verschiedene Klosterseminare angeboten, da das Thema dieses Jahr Mönche war, wie z.B. Meditation, Suppe kochen, Kerzen ziehen, Seife machen. Mittags gab es dann die gekochte Suppe von über dem Feuer und Brot. Nach dem Mittagessen wurden die Seminare weiter geführt bis zum späteren Nachmittag. Abends gab es dann Kartoffeln mit Quark und Hering. Nachdem dann auch wieder die Dienste gemacht wurden, wurden Brettspiele gespielt.


Donnerstag , 06.10:

Es wurde auch heute wieder gegen 20 vor 8 geweckt. Heute wurde zum letzten Mal Frühsport gemacht. Nach dem Frühsport ging es dann zum Frühstück. Nach diesem wurden die Dienste erledigt und dann wurden auch schon Kluft oder Stammespulli zur Morgenwache angezogen. Diese wurde heute von dem anderen Teil von AS gehalten und ging über Hexenverfolgung im Mittelalter. Dann wurde nochmal KV eingepackt für eine kleinere Wanderung die für die Awaxawie und Missouris eine Probe für die Jungpfadfinderaufnahme. Die Awaxawie gingen den Weg vor und markierten diesen mit Waldläuferzeichen, welche von den Missouris gefunden werden mussten. Das Ziel des Wanderung war die Auberge du Schatzwasen. Dort wurde auf der Wiese im eisigen Wind zu Mittag gegessen. Danach war Sippen- bzw. Meutenprogramm bis 17.00 Uhr. Die Zeit wurde z.B. dazu genutzt nochmal die anderen proben durchzugehen oder einen Kakao in einer Auberge zu trinken. Zum Abendessen waren wieder alle wohlbehalten zurück und konnten sich mit Hühnerfrikassee stärken. Nach den Diensten war ein Kreisspiele und Singeabend. Um 22:30 ging es dann ins Bett.

 

Freitag , 07.10:

Heute war kein Frühsport, da es draußen zu kalt war. Es ging also direkt nach dem Wecken runter in den Tagesraum zum Frühstück. Auch heute wurden natürlich wieder die Dienste erledigt und dann ging es zur Morgenwache, die heute drinnen stattfand, weil es draußen angefangen hatte zu regnen. Die Missouris erzählten etwas über die Pfadfindergeschichte, um eine weitere Probe, erfolgreich, abzuschließen. Danach wurden die Gruppen für das Geländespiel eingeteilt. Am Tag zuvor wurde, während wir den Müll auf der Schildmatt einsammelten, einer der Mönche umgebracht. Dieser wusste als einziger das Rezept für den Tschai. Nun war es die Aufgabe der Gruppen die Zutaten bei den engsten Vertrauten des Mönches herauszubekommen. Die Gruppen mussten dabei eine Tschaizeremonie planen und vieles mehr. Aber als erstes mussten Kostüme gebastelt werden, da jede Gruppe einen Stand, wie Bauern, Adlige..., darstellte. Nach dem die Kostüme fertig waren, wurde erst zu Mittag gegessen. Danach wurde noch eine kleine Andacht von einem Mönch gehalten, bevor es dann mit dem Geländespiel losging. Mittlerweile schien auch die Sonne. Die Gruppen bewältigten ihre Aufgaben mit Bravour und hatten alle Zutaten gefunden. Abends wurde dann ein Büffet aufgebaut mit 3 verschieden Salaten und Blätterteigtaschen mit Spinat gefüllt und weiteren leckeren Speisen. Jeder hat richtig zugeschlagen. Nachdem die Dienste gemacht worden sind, wurden die Aufnahmen vorbereitet. Dann gi8ng es im Schweigemarsch zum Lagerfeuer, wo 2 Sippen als Jungpfadfinder aufgenommen wurden und eine Sippe als Späher. Nach den Aufnahmen ging es nochmal im Schweigemarsch zurück zum Haus, wo dann der „Bunte Abend“ begann. Einige hatten etwas vorbereitet, was vorgeführt wurde. Außerdem wurde noch viel gesungen. Am Ende des Abends stellte die Gruppe vom Geländespiel, mit der besten Tschaizeremonie diese vor. Dann wurde der Tschai getrunken. Zum Abschluss wurde noch „Gute Nacht Kameraden“ gesungen und dann ging es für alle ins Bett.

 

Samstag, 08.10:

Tag der Abreise.

Heute wurde erst um viertel nach acht geweckt. Auch heute entfiel der Frühsport, da gepackt werden musste. Außerdem kam Schneeregen vom Himmel runter. Dann gab es erst Frühstück, bevor weiter gepackt und die Zimmer sauber gemacht wurden. Nachdem das abgeschlossen war, wurden nochmal Dienste verteilt, um das gesamte Haus auf Vordermann zu bringen. Dies dauerte seine Zeit. Mittaggegessen wurde provisorisch im Tagesraum, da der Rest sauber und aufgeräumt war. Dann kam der Bus, der die Bopparder Pfadfinder brachte. Diese luden den Bus aus und danach beluden ein paar der Älteren den Bus mit unseren Sachen. Gegen 13:30 Uhr ging es dann zurück nach Koblenz. Der Bus kam gut durch. Es wurde nochmal eine rast bei Neustadt a.d Weinstraße gemacht, wo etwas Brot gegessen werden konnte. Die letzte Etappe verlief auch noch ohne Probleme und gegen 17:45 Uhr kamen alle wohlbehalten am Pfadiheim in der Simmerner Straße an. Der Bus wurde zügig ausgeladen und dann konnten alle nach Hause gehen bzw. fahren.

 

Es war ein wunderschönes Lager!!! Danke an alle beteiligten.

 

BIS ZUM WEIHNACHTSLAGER 2011!!!

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